Ratten

  • Was sind Ratten?
  • Wer ist von Ratten betroffen?
  • Wie werde ich auf Ratten aufmerksam?
  • Rattenbefall? Wie geht es nun weiter?
  • Wie erkenne ich, dass ich Probleme mit Ratten habe?
  • Eigenschaften von Ratten

Was sind Ratten?

Ratten zählen, ebenso wie die Mäuse, zu den Nagern und treten oft als Vorratsschädlinge auf. Vor allem liegt der Fokus bei der Bekämpfung im Gesundheits- und Vorratsschutz.

Wanderratten, auch Rattus Norvegicus genannt, sind Nagetiere, die weltweit vorkommen und für bodenständige Nestbauten bekannt sind. Sie bewohnen die Kanalisationsbereiche und kommen ebenfalls in und um Böschungsgebieten, an Grünflächen sowie an naheliegenden Wasser- und Waldrandgebieten vor.
Ratten erreichen eine Kopfrumpflänge von 8 bis 30 Zentimetern zuzüglich der Schwanzlänge.
Die Wanderratte, eine der schwersten Arten, erreicht 200 bis 400 Gramm – einzelne Tiere können bis zu 500 Gramm wiegen.

Klimabhängig bezieht sie auch im Sommer das Außengelände, vor allem aber im Herbst und im Frühling ziehen sich die Ratten gerne in Gebäude zurück, um im Warmen geschützt vor Feinden zu sein und die kalten Wintertage zu überstehen. Sie leben in sogenannten Familienverbänden, zeichnen sich vor allem durch Nachtaktivitäten aus und sind als sehr scheue Nagetiere zu beobachten.

Wer ist von Ratten betroffen?

Privatpersonen, Gemeinden, Kommunen, Städte, Lebensmittelbetriebe, Pharmaindustrie, öffentliche Einrichtungen, sanitäre Einrichtungen, soziale Einrichtungen

Wie werde ich auf Ratten aufmerksam?

Folgende Anzeichen bestätigen einen Rattenbefall:

  • Rattensichtungen
  • Kot- und Urinspuren (Kot ca. 8-15mm groß, bananenförmig)
  • bei starkem Befall extrem dominanter, drückender Geruch
  • Trittspuren (z.B. im Staub mit Schwanzabdruck, im Gras)
  • Fettspuren an Wandränder
  • materielle Schäden (Lebensmittel angenagt, Schäden an Kabelleitungen, Installationsgeräten, Stromkästen, Schäden an Gebäuden, wie Durchschlupfmöglichkeiten, Eintrittmöglichkeiten, fehlender Türbesen)
  • Rattenlöcher im Feld/an/in Böschungen

Rattenbefall? Wie geht es nun weiter?

Folgende Anzeichen bestätigen einen Rattenbefall:

  • Rattensichtungen
  • Kot- und Urinspuren (Kot ca. 8-15mm groß, bananenförmig)
  • bei starkem Befall extrem dominanter, drückender Geruch
  • Trittspuren (z.B. im Staub mit Schwanzabdruck, im Gras)
  • Fettspuren an Wandränder
  • materielle Schäden (Lebensmittel angenagt, Schäden an Kabelleitungen, Installationsgeräten, Stromkästen, Schäden an Gebäuden, wie Durchschlupfmöglichkeiten, Eintrittmöglichkeiten, fehlender Türbesen)
  • Rattenlöcher im Feld/an/in Böschungen

Woran erkenne ich Ratten?

Sichtungen von lebenden Tieren, Kotspuren, Trittspuren, Rattenlöchern in/an Böschungen

Eigenschaften von Ratten

Sie leben in Rudeln, verfügen über einen sehr raschen Bevölkerungsaufbau und sind als Allesfresser bekannt. Getreide, Samen, sämtliche Süßigkeiten, sowie andere Lebens- und Futtermittel mit tierischen Herkunftsstoffen zählen zu ihren täglichen Nahrungsquellen. Ebenso fressen Ratten auch kleine Tiere und gelegentlich Aas. In einem ausgebreiteten Gebiet, in dem sich die Ratten resident fühlen (heimisches Gefühl) können sie sich sogar zu Nahrungsspezialisten hervorheben.
Die Anzahl der Würfe pro Jahr hängt daher auch vom Klima ab. Bei sich ganzjährig reproduzierenden Arten können es bis zu zwölf Würfe im Jahr sein. Die Tragzeit ist variabel, bei der Hausratte rund 21 bis 22 Tage, bei der Wanderratte geringfügig länger.
Pro Wurf werden ca. 7-9 Jungtiere gebärt, dies in der Regel 2-3 mal pro Jahr. Sie zeichnen sich durch sehr gute Schwimm- und Kletterfähigkeiten aus, stechen darüber hinaus über sehr schüchterne Verhaltensweisen und vor allem durch Nachtaktivitäten heraus. Sie legen am Tag mehrere Kilometer zurück, um zum einen ihr zu verteidigendes Revier auszubauen und zum anderen auf Nahrungssuche zu gehen. Dafür suchen sie bekannte Futterstellen auf, nehmen gewohnte Laufwege, um sämtlichen Gefahrenpotenzialen auszugrenzen.
Ratten besitzen ein sehr schnelles Lernvermögen, weswegen sie keine unnötigen Risiken sowohl bei der Nahrungssuche als auch bei der Revierverteidigung auf sich nehmen.

Aufgrund des Nagetriebs der Ratten müssen sie täglichen an unterschiedlichen Materialien nagen, damit sie ihre Zähne abnutzen. Bei den Nagern wachsen die Zähne täglich, das heißt, kommen sie ihrem Nagetrieb nicht nach, so könnten diese aufgrund des Wachstums der Zähne ersticken.
Ratten nagen immer eckige Gegenstände rund.
Gebäude müssen gegen die Nager gut abgesichert sein, es reicht der Platz eines Daumens und die Ratte kann problemlos ins Gebäudeinnere eindringen und sich einnisten.