Ameisen

  • Was sind Ameisen?
  • Wer ist von Ameisen betroffen?
  • Wie werde ich auf Ameisen aufmerksam?
  • Ameisenbefall? Wie geht es nun weiter?
  • Wie erkenne ich, dass ich Probleme mit Ameisen habe?
  • Eigenschaften von Ameisen

Was sind Ameisen?

Ameisen, auch Formicidae genannt, sind eine Familie der Insekten innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie organisieren sich in Staaten und ein Staat selbst verfügt über je einigen hundert bis mehreren Millionen Ameisenindividuen. Sie setzen sich aus 3 großen Segmenten zusammen und sind arbeitstechnisch optimal organisiert. Ein Staat gliedert sich wie folgt zusammen:

  1. Die Königin
  2. Die Männchen
  3. Die Arbeiter

Die Arbeiter sind im Gegensatz zu anderen staatenbildenden Hautflüglern grundsätzlich flügellos. Nur die geschlechtsreifen Weibchen und Männchen besitzen Flügel.

Wer ist von Ameisen betroffen?

Privat, Gewerbe, Lebensmittelbetriebe, Pharmaindustrie

Wie werde ich auf Ameisen aufmerksam?

Sichtungen von Ameisenstraßen, lebende Ameisen, angefressene Nahrungsmittel

Ameisenbefall? Wie geht es nun weiter?

Sichtungen von Ameisenstraßen, lebende Ameisen, angefressene Nahrungsmittel

Woran erkenne ich Ameisen?

Die Größe der Arbeiterinnen der meisten Ameisenarten liegt zwischen 2 und 14 mm während Männchen und Königinnen doppelt so groß werden können
Aufgrund der sehr guten Struktur innerhalb eines jeweiligen Ameisenstaates, treten Ameisen immer nur als Kolonien auf, das heißt, diese sind durch ihre Ameisenwege/-straßen, immer gut zu erkennen.

Eigenschaften von Ameisen

Die meisten Nester bestehen aus kleinen Holz- oder Pflanzenteilen, Erdkrumen, Harz von Nadelgehölzen oder anderen natürlichen Materialien. Innerhalb einer Ameisenart können verschiedene Nestarten auftreten.

Nester der Ameisen können entweder in natürlichen oder geschaffenen Hohlräume oder frei errichtet werden.

Eng im Zusammenhang mit der „kollektiven Intelligenz“ steht die Reizsteuerung. Auch wenn bei den reproduktiven Weibchen im Ameisenvolk von „Königinnen“ gesprochen wird, bedeutet das nicht, dass diese auch über das Volk herrschen. In einem Ameisenstaat gibt es keine zentrale Obrigkeit im Sinne einer Monarchie. Die Lebensweise und das Verhalten von Ameisen wird durch „Reize“ gesteuert, denen gefolgt wird, sofern sie eine bestimmte Reizschwelle überschreiten. Solche Reize können sowohl von der Umwelt als auch von den Individuen eines Ameisenvolkes selbst abgegeben werden. Ein einfaches Beispiel ist hierbei das Finden einer Nahrungsquelle. Wenn eine Ameise eine Nahrungsquelle entdeckt, speichert sie in der Regel einen Teil dieser Nahrung in ihrem sozialen Magen, läuft zum Nest zurück (wobei mit Pheromonen eine Duftspur gelegt wird) und verteilt dieses Futter teilweise an ihre Nestgenossinnen. Wenn diese die Nahrung für geeignet befinden und der „Hunger“ des Volkes entsprechend groß ist (wenn also der spezifische Reiz eine gewisse Reizschwelle übersteigt), werden diese Ameisen der Duftspur in Richtung der Nahrungsquelle zurückverfolgen. Die Duftspur wird immer stärker (es entstehen stark frequentierte Ameisenstraßen), und immer mehr Arbeiterinnen werden ihr folgen. Die Nahrungsquelle wird ausgebeutet. Sollte die Nahrungsquelle für ungeeignet befunden werden oder ausreichend Futter in dem Volk vorhanden sein, werden nur wenige oder keine Arbeiterinnen der Duftspur zur Nahrungsquelle folgen. Diese wird bald nicht mehr wahrgenommen.[41] Die Organisation eines Ameisenvolkes ist somit von interaktiven, reizgesteuerten Mehrheitsentscheidungen, die durch die kollektive Intelligenz getroffen werden, geprägt.